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Ohne das Stipendium wäre das Studium als alleinerziehende Mutter schwer möglich gewesen

Manuela Schmidberger arbeitet als sozialpädagogische Familienhilfe und studiert Soziale Arbeit B.A.. Das Stipendium der Sozialen Arbeit entlastet sie dabei finanziell und schafft Freiräume um Familie, Beruf und Studium miteinander zu vereinbaren.

Eine Frau mit langen, blonden Haaren lächelt in die Kamera, während sie an einem Flussufer steht, umgeben von Bäumen.

Manuela, könnten Sie kurz Ihre momentane Lebenssituation beschreiben und wie Ihnen dabei das Stipendium geholfen hat?

Ich bin alleinerziehende Mama und arbeite als sozialpädagogische Familienhilfe und Erziehungsbeistand. Mein Alltag ist oft voll, aber durch meine Arbeit habe ich gemerkt, dass ich in der sozialen Arbeit genau richtig bin. Die Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen erfüllt mich sehr und hat meinen Wunsch bestärkt, mich fachlich weiterzuentwickeln.  

Das Studium stellt für mich daher einen wichtigen nächsten Schritt dar, um meine Kenntnisse zu vertiefen und neue Perspektiven zu eröffnen. Insbesondere in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Beratung sowie auch im klinischen Kontext. 

Das Stipendium ist für mich eine große Unterstützung. Es gibt mir finanzielle Entlastung und schafft Freiräume, um Familie, Beruf und Studium miteinander zu vereinbaren. Ohne diese Unterstützung wäre es für mich schwer gewesen, das Studium der Sozialen Arbeit überhaupt zu beginnen.

Was war Ihre Motivation, Soziale Arbeit an der SRH Fernhochschule zu studieren?

Meine Motivation ist aus meinem bisherigen Weg entstanden. Nach meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bin ich über Umwege in meine jetzige Tätigkeit als sozialpädagogische Familienhilfe und Erziehungsbeistand gekommen.  

Dabei habe ich gemerkt, wie sehr mich die soziale Arbeit begeistert und erfüllt. Gleichzeitig ist meine Motivation gewachsen, mich fachlich weiterzuentwickeln und Familien, Kinder und Jugendliche gezielt und fachlich sicher zu unterstützen. Mein Wunsch ist es, andere Menschen mit meinen Erfahrungen und fachlich kompetent unterstützen zu können. 

Zudem werden mir viele berufliche Wege, die ich gerne einschlagen möchte, erst durch ein abgeschlossenes Studium eröffnet. Deshalb ist das Studium für mich der nächste konsequente Schritt.

Auch meine Kinder erleben mein Studium sehr positiv mit. Sie sind stolz auf mich und es bedeutet mir viel zu sehen, dass sie dadurch lernen, dass man sich auch als Erwachsener weiterentwickeln und neue Wege gehen kann. 

Für uns als Familie ist das eine bereichernde Erfahrung. Gleichzeitig motiviert es sie, selbst mit mehr Interesse und Engagement zu lernen.

Ich habe das Studium im Vorfeld auch mit ihnen besprochen und gemeinsam reflektiert, welche Veränderungen dies für unseren Familienalltag mit sich bringt. 

Was gefällt Ihnen am Studium?

Ich kann in meinem eigenen Tempo lernen und damit Studium, Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren.

Diese Flexibilität hilft mir sehr, den Alltag an unseren Bedürfnissen auszurichten, ohne dass eines davon zu kurz kommt.

Auch die Zusatzveranstaltungen kann ich gut im Voraus planen und so flexibel in meinen Alltag integrieren.

Was sind Ihre beruflichen Pläne?

Zunächst möchte ich Erfahrungen im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) beim Jugendamt sammeln. Dieser Bereich interessiert mich besonders, da ich bereits eng mit dem ASD zusammenarbeite und mir wünsche, diese Tätigkeit zu gegebener Zeit selbst zu übernehmen.  

Langfristig kann ich mir auch vorstellen, im klinischen Bereich zu arbeiten, insbesondere im Mutter-Kind- oder Kinder- und Jugendbereich. Grundsätzlich gibt es verschiedene Felder in der Sozialen Arbeit, die mich interessieren und in denen ich mir eine spätere Tätigkeit gut vorstellen kann. Auch ein Ortswechsel kommt für mich in Frage, sofern er sich mit meinen Kindern vereinbaren lässt. 

Haben Sie Tipps für ein erfolgreiches Studium (Lernen, Zeiteinteilung etc.)?

Ich bin sehr motiviert und strukturiert und nutze jede freie Zeit, um mich dem Studium zu widmen. 

Tägliches Lernpensum: Konkrete feste Zeiten lassen sich in meinem Alltag nur schwer einplanen, daher gestalte ich mein Lernen individuell, aber so gut wie täglich. 

Regelmäßige Auszeiten: Dabei ist mir wichtig, den Fokus immer auch auf meine Kinder und mich selbst zu legen. Auszeiten sind für mich sehr bedeutsam, um langfristig gut und stabil arbeiten zu können. 

Zeit für mich selbst: Durch meine Verbundenheit zur Natur und zur Bewegung habe ich bereits einen guten Ausgleich gefunden, der mir hilft, abzuschalten, neue Energie zu sammeln und mir Zeit für mich zu nehmen.

Austausch mit Kolleg:innen, Familie und Bekannte - das ist für mich wichtig, da sie mir Rückmeldung geben, meine Arbeiten kritisch lesen und mir wertvolles Feedback geben.

Kontinuierlich weiterlernen, auch in schwierigen Phasen: Ich versuche, am Ball zu bleiben, auch wenn es mal schwierig wird, und den Austausch mit anderen Kommiliton:innen zu suchen. 

Realistische Ziele setzen: ich plane, bis wann ich eine Aufgabe oder Arbeit fertiggestellt haben möchte. 

Mix aus digitalen und Print Studienmaterialien: Ich lasse mir die Studienbriefe zu den Modulen immer per Papierform drucken, um daraus zu lernen, und arbeite, wenn vorhanden, zusätzlich mit den digitalen Units. Wichtige Inhalte markiere ich mir und schreibe mir eigene Zusammenfassungen, um die Inhalte besser zu verinnerlichen. 

 

Sie interessieren sich für ein Stipendium der Sozialen Arbeit? Hier finden Sie weitere Informationen. 

Stipendium der Sozialen Arbeit B.A.

Sie träumen schon länger von einem Studium der Sozialen Arbeit? Wir unterstützen Sie dabei, damit Ihr Traum endlich wahr werden kann. Im Studiengang Soziale Arbeit (B.A.) vergeben wir Stipendien aus den Mitteln der Förderlinie „Soziale Arbeit“ des Landes Baden-Württembergs. 

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