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Viele Studieninhalte liefern wertvolle Impulse für meine tägliche Arbeit

Sven Dehm ist seit 25 Jahren in der Behindertenhilfe tätig. Das erfolgreich absolvierte Bachelorstudium Inklusion und Teilhabe ermöglicht ihm neue berufliche Perspektiven und die Einsicht in neue Themenfelder.

Verschiedene Hände, die übereinander gestapelt sind, symbolisieren Zusammenarbeit und Gemeinschaft.

Sven, was war Ihre Motivation, den Bachelor Inklusion und Teilhabe an der SRH Fernhochschule zu studieren?

Vor Beginn des Studiums war ich bereits seit mehr als 25 Jahren in der Behindertenhilfe tätig, davon über 15 Jahre in leitender Funktion. Mein Schwerpunkt lag dabei vor allem in der Arbeit mit Menschen mit komplexen Behinderungen.

Für mich gehört lebenslanges Lernen sowohl beruflich als auch privat und im Ehrenamt dazu. Durch die Auseinandersetzung mit neuen Themen entstehen neue Perspektiven und wertvolle Verknüpfungen für die eigene Arbeit. Deshalb entstand bei mir der Wunsch, mich durch ein Studium fachlich weiterzuentwickeln und neues Wissen zu erwerben. Nach der Beschäftigung mit verschiedenen Studienangeboten habe ich mich für den Bachelorstudiengang Inklusion und Teilhabe entschieden. 

Besonders attraktiv war für mich die Möglichkeit, meine Ausbildung als Heilerziehungspfleger anerkennen zu lassen und dadurch die Studiendauer zu verkürzen.

Was hat Ihnen am Studium gefallen ?

Besonders bereichernd war für mich die Auseinandersetzung mit neuen Themenfeldern und die Vertiefung bereits vorhandener Kenntnisse. Dabei bin ich auch auf Inhalte gestoßen, mit denen ich mich zuvor nur wenig beschäftigt hatte, die mich jedoch fachlich und persönlich sehr angesprochen haben.

Viele Studieninhalte lieferten wertvolle Impulse für meine tägliche Arbeit und ermöglichten es mir, theoretisches Wissen direkt mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen. Gerade diese Verbindung von Theorie und Praxis habe ich als großen Gewinn empfunden.

Da ich das Studium berufsbegleitend absolviert habe, stellte es zugleich eine interessante Abwechslung zum Berufsalltag dar. 

Besonders geschätzt habe ich die Vorlesungen sowie den Austausch mit den Dozierenden und Mitstudierenden.

Positiv fand ich außerdem die Möglichkeit, auch Veranstaltungen außerhalb des eigenen Studiengangs zu besuchen und dadurch zusätzliche Einblicke zu gewinnen.

Worüber ging Ihre Bachelor Arbeit?

In meiner Bachelorarbeit habe ich mich mit dem Thema „Stress und Resilienz bei Mitarbeitenden in der Behindertenhilfe“ beschäftigt. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, welche Belastungsfaktoren im Arbeitsalltag auftreten und welche Ressourcen dazu beitragen können, die psychische Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeitenden langfristig zu erhalten.

Was sind Ihre beruflichen Pläne?

Mit dem Studium wollte ich meine fachlichen und persönlichen Kompetenzen erweitern und mich beruflich weiterentwickeln. Nach dem Abschluss habe ich mich auf verschiedene Stellen beworben und inzwischen die Möglichkeit erhalten, als Einrichtungsleitung eines Ausbildungsbereichs tätig zu werden.

Ich freue mich darauf, meine langjährige Praxiserfahrung mit den im Studium erworbenen Kenntnissen zu verbinden und die zukünftigen Aufgaben aktiv mitzugestalten. 

Gleichzeitig sehe ich die neue Position als Chance, mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

Haben Sie Tipps für ein erfolgreiches Studium (Lernen, Zeiteinteilung etc.)?

Ein allgemeingültiges Rezept für ein erfolgreiches Studium gibt es aus meiner Sicht nicht. Jeder Mensch lernt anders und bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit.

Mir haben vor allem eine gute Unterstützung durch meine Familie, eine realistische Zeitplanung und ein echtes Interesse an den Studieninhalten geholfen. Während des Studiums habe ich meinen Arbeitsumfang um einen Tag pro Woche reduziert und auch mein ehrenamtliches Engagement zeitweise zurückgefahren. Dadurch konnte ich mir die notwendigen Freiräume für das Studium schaffen.

Wichtig ist aus meiner Sicht, kontinuierlich am Ball zu bleiben und auch in Phasen mit geringerer Motivation nicht aufzugeben. Ebenso wertvoll sind Menschen im persönlichen Umfeld, die unterstützen, motivieren und konstruktives Feedback geben. Wer Interesse an den Studieninhalten mitbringt und bereit ist, regelmäßig Zeit zu investieren, schafft eine gute Grundlage für ein erfolgreiches Studium.

Das Studium hat mir gezeigt, dass es nie zu spät ist, sich weiterzuentwickeln, neue Perspektiven zu gewinnen und sich neuen Herausforderungen zu stellen.

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