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Mein Praktikum unterstrich die Relevanz der Psychologie im wirtschaftlichen Kontext

Thomas Müller studiert Psychologie (M.Sc.) an der SRH Fernhochschule und berichtet von seinem Berufspraktikum in der Markt- und Werbepsychologie.

Ein Mann mit rotem Haar und Bart trägt ein weißes Hemd und lächelt in die Kamera. Der Hintergrund ist hell und neutral.

Welche psychologische Tätigkeit haben Sie in Ihrem Praktikum kennengelernt? Was waren Ihre Aufgaben?

Im Rahmen meines Berufspraktikums hatte ich die Möglichkeit, tief in die Welt der Entspannungs­verfahren und Achtsamkeitstrainings einzutauchen. Ziel war es, durch onlinebasierte Kurse, Produkte und Dienstleistungen einen signifikanten Beitrag zum Wohlbefinden und zur Stressreduktion der Teilnehmenden zu leisten. Meine Aufgaben umfassten die fundierte Recherche wissenschaftlicher Informationen zu diesem Themengebiet sowie die Erstellung und Pflege verschiedener Blogbeiträge. Darüber hinaus habe ich markt- und werbepsychologische Erkenntnisse zur Konzeption eines Newsletters erarbeitet, der in einen Marketing-Funnel eingebettet und regelmäßig veröffentlicht wurde. Zudem habe ich TED Talks zu unterschiedlichen psychologischen Themen für die Mitarbeitenden der Organisation ausgearbeitet.

Was nehmen Sie aus Ihrem Praktikum mit? Was hat Ihnen gut gefallen?

Ein großer Mehrwert war die praktische Implementierung und Anwendung psychologischen Know-hows im Tagesgeschäft eines realen Unternehmens. Dies unterstrich die Relevanz der Psychologie im wirtschaftlichen Kontext und die vielfältigen Ansatzpunkte innerhalb einer Organisation. Besonders positiv war auch die Unternehmenskultur, die sich deutlich von den militärischen Strukturen, die ich bisher kannte, unterschied. Dies erweiterte meinen eigenen Horizont erheblich.

Wie konnten Sie das Praktikum mit Ihrem Berufsalltag vereinbaren, insbesondere wenn Sie neben dem Beruf studieren?

Dieser Aspekt ist besonders relevant für Menschen, die neben familiären oder beruflichen Verpflichtungen ein berufsbegleitendes Studium absolvieren. Ich habe gezielt nach onlinebasierten Praktikumsmöglichkeiten gesucht und hatte das Glück, eine Option zu finden, die größtenteils orts- und zeitunabhängig durchführbar war. Dadurch passten sowohl das Studium an der SRH als auch das Praktikum gut in meine Lebenssituation. Alternativ hätte ich wahrscheinlich ein Vollzeit-Praktikum in Präsenz absolvieren müssen.

Haben Sie Tipps für zukünftige Studierende zur Auswahl der Praktikumsstelle?

Ich empfehle den Studierenden, sich mit anderen Kommilitonen zu vernetzen, die bereits Praktika absolviert haben, um deren Erfahrungen zu erfahren und herauszufinden, welche Organisationen Praktikanten suchen. Heutzutage gibt es auch zahlreiche Bewertungsportale, die Informationen über die Rahmenbedingungen von Unternehmen bieten. So können Studierende ihre eigenen Möglichkeiten und Bedürfnisse besser abgleichen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn die Suche nach einem Praktikumsplatz nicht sofort erfolgreich ist.

Weshalb haben Sie sich für ein Fernstudium in Psychologie (M.Sc.) entschieden und was gefällt Ihnen daran?

Das Studium passt sich optimal meinem Lebensstil an, während klassische Präsenzformen für mich nicht realisierbar wären. Die SRH bietet eine hervorragende Möglichkeit, ein qualitativ hochwertiges und vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen anerkanntes sowie konsekutives Masterstudium in Psychologie zu absolvieren. Neben praxisorientierter Wissensvermittlung eröffnet der Abschluss zudem vielfältige berufliche Perspektiven. So haben mir mein bereits abgeschlossener Bachelor und Master in Wirtschaftspsychologie, kombiniert mit dem noch nicht abgeschlossenen Master in Psychologie, die Möglichkeit gegeben, einen Laufbahnaufstieg zu den Offizieren anzustreben oder als Quereinsteiger in den Fächern Psychologie und Wirtschaft in das Lehramt an berufsbildenden Schulen einzusteigen.

Mehr im Podcast

Thomas Müller war auch zu Gast im Podcast der SRH Fernhochschule “Coffee & Credits”. Dort sprach er darüber, weshalb Handwerk, Entwicklungshilfe, Bundeswehr, Psychologie und lebenslanges Lernen für ihn zusammen gehören.